Advent & Lernstress?
Wie Eltern Gelassenheit zurückgewinnen
Impuls der Woche - 28.11.2025
Der Advent bedeutet eigentlich Ankunft: zur Ruhe kommen und ankommen bei sich selbst. Doch in vielen Familien sieht die Adventszeit etwas anders aus: volle Terminkalender, Weihnachtsfeiern und -basare in der Schule, Weihnachtsbaum besorgen und schmücken, Plätzchen backen und vieles mehr.
Gleichzeitig rollt eine Welle von Klassenarbeiten, Tests und mündlichen Prüfungen heran. Alles muss noch vor den Weihnachtsferien erledigt werden.
Dabei lohnt es sich, einmal innezuhalten:
🌟 Was wäre eigentlich unser natürlicher Rhythmus? Und was haben wir uns (oder anderen) antrainiert?
Kinder spüren, wenn alles nur noch aus „Müssen müssen“ besteht. Wir Eltern übrigens auch.
Und oft fällt uns das gemeinsame Lernen gerade jetzt besonders schwer. Nicht, weil wir es nicht könnten, sondern weil wir selbst als Kinder gelernt haben: Pflicht vor Freude. Leistung vor Gefühl. Durchhalten statt ankommen.
Und in vielen von uns Eltern hat sich als Kind ein innerer Widerstand gegen diesen Leistungsdruck und gegen das Funktionieren aufgebaut. Dieser alte innere Widerstand meldet sich jetzt wieder und macht das gemeinsame Lernen mit den eigenen Kindern schwerer als nötig.
🌟 Doch welchen Zweck erfüllt dieser Widerstand noch?
Vielleicht wäre genau jetzt ein guter Moment, um diesen Widerstand wahrzunehmen und zusammen mit der inneren Stimme, die sagt „du musst“, und den Erwartungen, die uns selbst früher so belastet haben, in Frieden gehen zu lassen.
🌟 Kinder lernen von uns. Immer.
Und manchmal hilft es auch, sich Unterstützung zu holen. Nachhilfe kann das alltägliche Familienleben entlasten, nimmt Druck aus der Eltern-Kind-Beziehung und schenkt genau das, was im Advent so wertvoll ist: Gelassenheit. Ruhe. Zeit zum Ankommen.
